Gynäkologie
    Lachgas reduziert nachweislich den Geburtsschmerz.

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    Lachgas in der Gynäkologie

    Lachgas ist ein geruchloses Gas, das in der Medizin eingesetzt wird, um Angst und Schmerzen zu lindern. Nach dem Einatmen wirkt es rasch und wird nach der Behandlung genauso schnell wieder aus dem Körper ausgeschieden. Patienten berichten, dass sie sich unter Lachgas euphorisch und/oder entspannt fühlen, manche verlieren auch jegliches Zeitgefühl.
    Diese Sedierung mit Lachgas ist weit verbreitet: Neben der dentalen Lachgassedierung, der ambulanten Notfallhilfe und der Pädiatrie zählt im Klinik-Bereich die Gynäkologie zu den wesentlichen Einsatzgebieten von Lachgas.

    In der Gynäkologie erfolgt die Applikation über unser spezielles Schlauchsystem mit Fullface-Maske oder Mundstück.


    Individuelles Titrieren ist state-of-the-art

    Früher war es eher üblich, hohe Lachgaskonzentrationen (> 70 %) oder feste 50:50-Gemische aus Lachgas und Sauerstoff einzusetzen, auch in der Gynäkologie.

    Heute werden die Vorteile der Titration geschätzt, bei der Lachgas in kleinen Schritten höher dosiert wird (bis maximal 70 %), bis beim Patienten die gewünschte Wirkung eintritt. Moderne Applikationsgeräte wie unser Accutron Flowmeter ermöglichen diese reibungslose Anpassung an die individuellen Bedürfnisse des Patienten.

    Die Vorteile dieser Geräte, die in Nordamerika mit unangefochtenem Erfolg im Bereich der dentalen Lachgassedierung etabliert sind und sich nun auf dem europäischen Markt stark und nachhaltig entwickeln, können auch der Geburtshilfe zugutekommen.


    Lachgas in der Geburtshilfe

    Lachgas wird seit über 100 Jahren in der Geburtshilfe zur Schmerzlinderung eingesetzt. In vielen Ländern nutzt nahezu jede zweite werdende Mutter diese Methode während der Geburt, so z.B. in England, Kanada, Finnland und Australien.

    Die Wehenschmerzen werden deutlich reduziert, ohne dass Mutter oder Kind signifikant beeinträchtigt werden.

    Ein besonderer Vorteil der titrierbaren Geräte von BIEWER medical ist, dass Frauen ihr Schmerz-Management selbst in die Hand nehmen können: Je nach Bedarf kontrolliert die Gebärende unter Beaufsichtigung einer Hebamme, wann und wie viel Lachgas sie benötigt, um die Geburtsschmerzen zu dämpfen.

    Eine Besonderheit: unsere digitalen Flowmeter können mit Hilfe der optionalen Fernbedienung und damit von der Gebärenden selbst gesteuert werden!

     

     
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